Jaroslav Stransky

Jaroslav Stransky

1949 geboren im Erzgebirge

lebt seit 1981 in Ennepetal als freischaffender Maler

Eigene Galerie in Gevelsberg 1984 – 2017

30 Jahre Mitgliedschaft im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler

 

 

Auf der Suche nach dem Licht

Mit starkem Pinselstrich im Stil der Impressionisten malt er die Landschaft und die Stadt, wie er sie wahrnimmt, gegenständlich und doch verträumt. Die Natur ist sein Motiv.

Jaroslav Stransky investiert viel Zeit in seine Werke. Meist verbringt der Maler mehrere Tage an einem Ort, um die Atmosphäre und die Charakteristika der Landschaft auf die Leinwand mit der Ölfarbe zu bringen.

Es scheint, als habe er sich für seine Farbsinfonie der Rapsfelder und kühlen Seen von Ostholstein van Goghs Gelb ausgeborgt. Dabei spielen Temperaturen keine Rolle. Da er eine besondere Beziehung zu Winter und Schnee hat, nimmt er selbst langes arbeiten bei Minusgraden in Kauf, um seine Bilder vor der Originalkulisse zu malen.

Seine prächtigen Blumensträuße scheinen den Sommer konservieren zu können. Ein Krug mit Margeriten und Lupinen, ein sattgelber Strauß Sumpfdotterblumen oder Gladiolen in einem Feuerwerk aus Rot-, Rosa-, Orange- und Lachstönen – immer scheinen die Blumen aus dem Garten oder von der Wiese auf die Leinwand gewandert zu sein.

Stransky liebt das Natürliche daran – ein aufwändig gestaltetes exotisches Bukett aus dem Blumenladen wird man in seinen Bildern nicht finden. Mit kräftigen Pinselstrich trägt der Maler die Ölfarbe auf die Leinwand auf, die pastose Konsistenz bleibt sichtbar. Auch wenn er auf der Suche nach dem passenden Ausdruck Formen vereinfacht und von Details abstrahiert, bleiben die Bilder doch stets gegenständlich.

 

Von Anne-Kathrin Reif, RGA – Galerie Medienhaus Remscheid (Auszug)

Art En Kopie
Jaroslav Stransky

Art-EN

27. November 2020

Foto Haende Hufschmiedstraße 1

Art_EN Aktion

27. November 2020

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